Dr. Maximilian Schell
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl Systematische Theologie und Ethik
Büroadresse:
Geschwister-Scholl-Platz 1
Raum C108
80539 München
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl Systematische Theologie und Ethik
Büroadresse:
Geschwister-Scholl-Platz 1
Raum C108
80539 München
Dr. Maximilian Schell (*1990) ist seit 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Friedensethik, der Medizinethik und der Wissenschaftsethik.
Seine 2021 erschienene Dissertation „Wegbereitung der Versöhnung – Öffentliche Theologie im Kontext gesellschaftlicher Versöhnungsprozesse" geht vor dem Hintergrund des vom Genozid 1994 geprägten Landes Ruanda der Frage nach, welche Impulse von theologischen Versöhnungskonzepten im interdisziplinären Diskurs ausgehen und welche Rolle kirchliche Akteure in Versöhnungsprozessen einnehmen können. Auf dem Gebiet der Medizinethik forscht er im Rahmen seiner Habilitation zu Fragen einer theologischen Anthropologie angesichts psychischer Devianzen und Störungen und den daraus resultierenden psychiatrie- und medizinethischen Konsequenzen. Zudem untersucht er im Bereich der Wissenschaftsethik globale, regionale und lokale Konzeptionierungen von Wissenschaftsfreiheit und -verantwortung, wobei ihn besonders interessiert, wie religiöse und v.a. christliche Akteure mit ihren je eigenen theologischen Denk- und Begründungsfiguren Wissenschaftsfreiheit positiv wie negativ beeinflussen.
Neben Forschung und Lehre ist Maximilian Schell besonders am Wissenstransfer in Kirche und Öffentlichkeit interessiert. Er war Mitglied des friedensethischen Redaktionsteams der EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick" (2025) und war zu Gast in unterschiedlichen Podcast- und Fernsehformaten.